Kai Twilfer "Schantall, tu ma die Omma winken!"

Allgemein:

Das Buch beinhaltet 228 Seiten und ist im Februar 2013 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen.

 

Kurzinhalt:

Jochen hat seinen eigentlichen Beruf an den Nagel gehängt um Sozialarbeiter zu werden. Anfangs fand er die Idee schrecklich, mit der Zeit kam er aber richtig gut rein und möchte es jetzt nicht mehr missen.

Er erählt von Familie Pröllmann denen er zur Unterstützung zugeteilt wurde. Insbesondere über die Tochter Schantall und ihren Sohn Tschastin. Schantall ist Anfang 20, hat keinen Schulabschluss und ein kleines Kind. Sie hat ganz besondere Vorstellungen von der Zukunft und ihrem Leben. Die Prioritäten sind aber etwas verschoben.

 

Meine Bewertung:

Eine interessante Auflistung von Geschichten die eigentlich jeder schon kennt. Vielleicht nicht von sich selbst, aber von Beobachtungen der Gesellschaft, zum Beispiel beim Einkauf. Oder wenn man sich in bestimmten Stadtteilen befindet. Alles zusammengefasst in einem Buch und mit Bewertungen des Erzählers. Ganz ok geschrieben, für mich nur manches etwas unverständlich.

Marc-Uwe Kling "Die Känguru-Offenbarung"

Allgemein:

Das Buch beinhaltet 384 Seiten und ist am 10.März 2014 im ullstein Verlag erschienen.

 

Kurzinhalt:

Marc-Uwe langweilt sich zu Tode seit dem das Känguru weg ist. Er versucht sein Buch zu verteilen, kommt dabei aber nicht so gut an. Dann steht plötzlich das Känguru vor der Tür, es ist wieder da. Und es hat eine Mission - den Pinguin finden und seine bösen Taten verhindern. Dabei soll ihnen das Asoziale Netzwerk helfen. Alles beginnt mit einer Party in der Wohnung des Pinguins, sie wollen einen Hinweis wo er sich versteckt hält. Danach geht es nach New York, Los Angeles, Toronto, Brüssel, Seattle, Caracas, Toronto nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam). In jeder Stadt gibt es das gleiche BIld: McDonalds, Starbucks, ein geschlossener Schlecker und ein neu geöffneter Bubble Tea Laden. Dem Pinguin sind sie bis dahin nur langsam näher gekommen.

 

Meine Bewertung:

Dies ist der dritte Band der Känguru Chroniken und für meinen Geschmack der schlechteste. Es gab lustige Episoden aber das Große und Ganze wirkt abgedroschen und langweilig.

Pero Micic "Wie wir uns täglich die Zukunft versauen"

Allgemein:

Das Buch beinhaltet 250 Seiten und ist am 28.Februar 2014 im Econ Verlag erschienen.

 

Kurzinhalt:

Es wird die Frage aufgeworfen, wie wir auf lange Sicht glücklich werden können. Das ist nämlich gar nicht so einfach wie es klingt! Der Mensch wird von einem "Engelchen" und einem "Teufelchen" angetrieben. Und leider hören wir viel zu oft auf das Teufelchen. Das bringt uns zwar auf kurzer Sicht mehr Freude oder Spaß, aber auf lange Sicht jede Menge Probleme mit sich. Zum Beispiel ein Stück Schokolade. Damit ist man im Moment happy aber wenn man nicht aufpasst nimmt man ganz schnell zu und man ist enttäuscht und traurig darüber. Deshalb sollte man immer ganz genau abwägen und überlegen, was man will. Welche Möglichkeiten es noch gibt. Wie meine Entscheidung die Zukunft beeinflusst. Es werden auch mehrere Beispiele aus der Geschichte genannt, bei denen es auf kurze Sicht die beste Lösung schien, wir aber heute, einige Jahrzehnte später, Probleme haben. Dieses ganze Problem wird ausführlich behandelt.

 

Meine Bewertung:

Das Buch ist sehr gut geschrieben, es ist zwar ein Sachbuch aber man kommt trotzdem gut rein und die Beispiele sind für jeden nachvollziehbar. Das hat mir das Lesen auch sehr erleichtert. Außerdem regt es sehr zum nachdenken an. Ist das was ich jetzt will auch das was ich in Zukunft haben möchte? Kann ich die Konsequenzen tragen? Und nicht nur auf sein Bauchgefühl hören, sondern sich länger Zeit nehmen! Pero Micic - Wie wir uns täglich die Zukunft versauen: Ein Buch für Grübler!